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Maturazeitung erstellen
Die Maturazeitung ist das, was von der Kanti bleibt: Steckbriefe, Texte übereinander, Rankings, Lehrerzitate und die Fotos der Maturareise. Hier steht, was hineingehört, wann ihr anfangen solltet und wie sie fertig wird, ohne dass eine Person alles macht.
Was in eine Maturazeitung gehört
- Eine Seite pro Person: Foto, Spitzname, ein Zitat und ein paar Antworten, zum Beispiel was nach der Matura kommt und was man vermissen wird.
- Texte übereinander: Zwei oder drei Leute schreiben über jede Person. Das sind am Schluss die Seiten, die alle zuerst lesen.
- Rankings: „Wer wird am ehesten berühmt?“, „Wer kommt zu spät zur eigenen Hochzeit?“ Mit Podest für die ersten drei.
- Lehrpersonen: Ein paar freundliche Zeilen über jede Lehrperson und ihre besten Sprüche aus dem Unterricht.
- Freie Seiten: Maturareise, Klassenlager, Sporttag, Insider, die besten Fotos.
- Unterschriften: Ein paar leere Seiten hinten, damit sich an der Maturfeier alle verewigen können.
Zeitplan bis zur Maturfeier
- Herbst oder Winter vor der Matura: Buch starten und alle einladen. Früh anfangen lohnt sich, denn niemand hat im Frühling vor den Prüfungen Zeit.
- Etwa zwei bis drei Monate sammeln: Profile, Texte, Rankings, Lehrpersonen, Fotos. Ein fester Abgabetermin hilft mehr als jede Erinnerung.
- Eine Woche Freigabe: Alle lesen, was über sie drinsteht, und geben es frei. Das verhindert Streit nach dem Druck.
- Ein bis zwei Wochen bestellen: Alle bestellen und bezahlen ihre Exemplare.
- Drei bis vier Wochen Reserve für Druck und Versand: Dann sind die Bücher rechtzeitig zur Maturfeier da.
Woran Maturazeitungen oft scheitern
- Eine Person macht alles: Das Komitee sammelt Texte per Mail, jagt fehlenden Steckbriefen nach und sitzt nächtelang am Layout.
- Es fehlen Beiträge: Ohne klare Übersicht weiss niemand, wer noch fehlt.
- Ein Text verletzt jemanden: Was lustig gemeint war, steht dann gedruckt in 25 Büchern.
- Das Geld: Jemand muss den Druck vorschiessen und danach bei allen einsammeln.
So hilft das Abschlussbuch
- Alle machen mit: Die Klasse tritt mit einem Code bei, ohne Konto. Alle füllen ihre Seite selbst aus, und die Übersicht zeigt, was noch fehlt. Eine fertige Erinnerung geht per WhatsApp in den Klassenchat.
- Das Layout macht die App: Aus allem, was ihr sammelt, wird automatisch ein A4-Magazin mit vier Stilen zur Auswahl.
- Niemand wird fertiggemacht: Texte und Fotos werden automatisch geprüft, und in der Freigabewoche liest jede Person, was über sie drinsteht. Auch die Lehrpersonen bekommen einen eigenen Link.
- Niemand schiesst Geld vor: Alle bestellen und bezahlen ihre eigenen Exemplare. Beispiel: 32 Seiten als Softcover im Klassenpaket kosten rund CHF 19. Das Buch zu machen ist kostenlos.